Baustellenmarketing

„Bruchköbel baut!“ Unter diesem Motto wird Bruchköbels Innenstadt in den nächsten Jahren maßgeblich weiterentwickelt. Eine neu sanierte Hauptstraße und die bauliche Weiterentwicklung der Innenstadt machen Bruchköbel zukunfts- und konkurrenzfähig und sichern eine ansprechende Aufenthaltsqualität. Die für die Projekte notwendigen umfassenden Baumaßnahmen bedürfen einer besonderen Unterstützung des Einzelhandels und der Anwohner sowie Informationen an die Pendler und alle Besucher, die in dieser Zeit in die Stadt kommen.

Im Rahmen eines umfangreichen Baustellenmarketing wird das getan, was das Stadtmarketing am besten kann: informiert, kommuniziert und der Einzelhandel durch vielfache Marketingmaßnahmen gefördert.

Mehr Informationen erhalten Sie hier.

Pingus Baumeister

Der Tag, an dem Pingus beschloss, Bau-Ingenieur zu werden

Als ich noch ein ganz kleiner Pinguin war, nahm mich mein Vater einmal mit in die Eiswerkstatt von meinem Onkel. Mein Onkel war ein berühmter Eisbildhauer, das ist ein Mann, der seine Kunstwerke aus Eis herstellt.

Bereits auf dem Weg zur Werkstatt gab es viel zu sehen. Überall waren große Eisblöcke gestapelt. Manche Blöcke waren viereckig, andere rund und wieder andere sahen aus, wie Pyramiden. Papa erklärte mir, dass mein Onkel die Blöcke extra so bestellt, damit er weniger selbst daran herumhauen muss. In meiner Heimat, dem Südpol, den man auch Antarktis nennt, ist es sehr kalt. Deshalb konnten die Eisblöcke auch einfach vor der Werkstatt meines Onkels liegen bleiben, ohne zu schmelzen.

In der Werkstatt gab es große Kräne, Podeste und Leitern. Auf einem Podest stand mein Onkel und bearbeitete gerade eine Brücke, die sich über die ganze Breite des Raumes erstreckte. Als er uns sah, winkte er uns zu und hörte auf zu hämmern. Er stieg von seinem Podest und kam zu uns herüber.

Er begrüßte meinen Vater und dann sagte er zu mir: „Du musst der kleine Pingus sein. Mein Gott bist Du schon groß geworden. Als ich Dich das letzte Mal gesehen habe, warst Du noch ein ganz kleines Ei auf Eurem Brutplatz.“

„Wenn Du uns öfter mal besuchen würdest, hättest Du sehen können, wie der Kleine aus dem Ei geschlüpft ist und wie viel er jetzt schon essen kann“ sagte mein Vater und lachte dabei.

„Möchtest Du Dir mal meine neuen Werke anschauen?“ fragte mich mein Onkel. Natürlich wollte ich und so begannen wir unseren Rundgang durch das Atelier, so nennt man die Werkstatt eines Künstlers auch noch.

Als erstes zeigte er mir eine Kugel, auf der viele Linien zu erkennen waren. „Das wird ein Globus.“ sagte mein Onkel und als er sah, dass ich nicht so recht wusste, wovon er redet, fügte er hinzu: „Ein Globus ist eine Kugel, die unsere Erde darstellt. Wir sind gerade hier.“ Mit seinem rechten Flügel zeigte er auf den untersten Teil der Kugel.

Als nächstes kamen wir zu einem langen, hohen Eisklotz, der viele kleine Löcher hatte. Das ist ein neues Hochhaus, das in Frankfurt steht. Wahrscheinlich habe ich so komisch geguckt, dass mein Onkel lachen musste und sagte: „Die Menschen wohnen in Häusern. Und dort wo viele Menschen leben und wo sie wenig Platz haben, da bauen sie Hochhäuser. Das hier steht in Frankfurt, das ist ziemlich weit weg von hier.“

Ich war noch ganz in Gedanken versunken, als wir schon beim nächsten Eisblock ankamen. Eigentlich waren es zwei Eisblöcke, die in der Mitte zusammengewachsen waren. Ich war total begeistert. Mein Onkel bemerkte das und erklärte: „Das ist eine Brücke, genauer gesagt ist es die Tower-Bridge in London. Die Menschen können nicht so gut schwimmen wie wir Pinguine. Deshalb bauen sie Brücken, um über das Wasser laufen zu können. Die Tower-Bridge ist eine ganz alte Brücke, die schon vor vielen Jahren gebaut wurde.“

„Sie ist wunderschön.“ sagte ich „Wenn ich groß bin, möchte ich auch solche Brücken bauen.“

„Dann musst Du aber in der Schule ganz fleißig sein.“ erklärte mir mein Vater „Um Ingenieur zu werden, muss man sehr, sehr viel lernen.“

Das war mir egal. Ich beschloss an diesem Tag, ein berühmter Bau-Ingenieur zu werden und überall auf der Welt schöne Brücken, Häuser und Türme zu bauen. Aber bis dahin war es noch ein weiter Weg. Doch davon erzähle ich euch beim nächsten Mal.