Markus Respondek vom Tria-Team Bruchköbel startet beim Ironman

Markus Respondek ist beim Ironman 2017 an den Start gegangen. Der 26-Jährige ist seit sechs Jahren Mitglied des Tria-Teams Bruchköbel, das insgesamt sechs Athleten ins Rennen schickt. Auf die Teilnahme am Ironman hat er sich zwei Jahre lang vorbereitet, intensiv hat er seit einem Jahr für diesen Tag trainiert. Das hat sich gelohnt! Er hat den Triathlon in 9:15:50 geschafft! 

Sein Tipp für Zuschauer aus Bruchköbel und der Region: die Hauptstraße von Hochstadt. Wenn man mit dem Fahrrad kommt, sollte man den Hühnerberg zwischen Wachenbuchen und Niederdorfelden ansteuern. 

 

Was bedeutet es für Sie, an einem Ironman teilzunehmen?

Es ist im Triathlon einfach die Königsdisziplin. Ich habe schon viele kürzere Rennen gemacht, aber alle im Verein sagen, ein Ironman ist etwas was ganz anderes. Der Körper wird nochmal ganz anders an seine Grenzen getrieben. Man fordert sich noch stärker. Jeder Triathlet möchte einmal die Langdistanz machen und bei mir ist es jetzt soweit.

Wie sehen die Vorbereitungen am Tag vor dem Ironman aus?

Am Tag vorher ist es wichtig, dass man sich ablenkt. Habe ich genug gegessen? Habe ich genug trainiert? Wenn man kurz vorher alles nochmal durchgeht, macht man sich nur verrückt. Gerade vor so einem langen Rennen ist es gut, wenn man seine Routine hat. Man sollte wie immer essen, vielleicht noch einen Film schauen. Das ist wichtiger, als nochmal das Rennen genau durchzugehen.

Ist es etwas Besonderes für Sie, an einem Wettbewerb „vor der Haustür“ an den Start zu gehen?

Auf jeden Fall. Ich habe mir ja nicht umsonst Frankfurt als ersten Ironman ausgesucht. Es werden viele Freunde, Arbeitskollegen, Vereinskameraden, die Familie und meine Frau an die Strecke kommen. Es ist was ganz anderes, wenn man unterstützt wird. Da fiebern richtig viele Leute mit. Das ist richtig toll. Natürlich macht auch die Nähe zum Wettkampf viel aus. Ich kann im Training schon die Strecken abfahren, kenne mich bestens aus und weiß genau, was auf mich zukommt. Das ist ein riesen Vorteil. Für mich kam als erster Ironman kein anderer Ort infrage.

Was haben Sie sich für Sonntag vorgenommen?

Mein Ziel ist 9.20/9.30 Stunden. Das hängt aber auch vom Wetter ab. Wenn es wie angekündigt 30 Grad werden, kann man sicher 10 bis 20 Minuten draufrechnen.